Ein "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
25. Jahrgang (2022) - Ausgabe 9 (September) - ISSN 1619-2389
 

Robustheit und Resilienz von
Staaten und Unternehmen

von Prof. Dr. Werner Gleißner

Kurzfassung

Die Zukunft lässt sich nicht sicher vorhersehen. Dadurch sind Risiken für Staaten, Unternehmen und alle Menschen unvermeidlich. Weil der Eintritt von Risiken auch zu schweren Krisen führen kann, kommt dem strategischen Umgang mit Unsicherheit sowie der Entwicklung von Fähigkeiten zur Risikofrüherkennung und zur adäquaten Berücksichtigung von Risiken bei Entscheidungen eine zentrale Bedeutung zu. Eine Orientierung für eine derartige strategische Aufstellung bietet das Konzept der Robustheit.

Einigen gravierenden Risiken (z. B. Pandemie, Blackout, politische Krisen) kann nur auf staatlicher Ebene wirksam begegnet werden. Daher ist die adäquate Bewältigung derartiger Risiken, denen die Einwohner und die im Staat ansässigen Unternehmen ausgesetzt sind, zentrale Aufgabe eines Staates. Daraus ergibt sich auch, dass der Risikoumfang der Unternehmen von der Fähigkeit des Staates zum Umgang mit solchen gravierenden Risiken abhängig ist.

Unternehmen müssen aber auch selbst aktiv werden, wenn sie ihren langfristigen Erfolg sichern wollen. Dies erfordert ein strategisches Management unter Beachtung der Unsicherheit, die sich aus Chancen und Gefahren der zukünftigen Entwicklung ergibt. Hierfür bietet sich das Konzept des robusten Unternehmens als Leitlinie an. Ein leistungsfähiges Risikofrüherkennungssystem hilft dabei, strategische Risiken frühzeitig zu erkennen. Bei allen unternehmerischen Entscheidungen sollten stets die mit diesen verbundenen Risiken berücksichtigt werden.

Die gesetzlichen Mindestanforderungen des Risikomanagements wurden durch das am 01. Januar 2021 in Kraft getretene Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen (StaRUG) verschärft. Dadurch sind die Geschäftsführer mittelständischer GmbHs nun auch gesetzlich zur Implementierung eines Krisen- und Risikofrüherkennungssystems verpflichtet, welches mögliche bestandsgefährdende Entwicklungen erkennen kann.

Über den Autor

Prof. Dr. Werner Gleißner ist Vorstand der FutureValue Group AG in Leinfelden-Echterdingen und Honorarprofessor an der Technischen Universität Dresden (Betriebswirtschaft, insbesondere Risikomanagement).

Langfassung

Der ausführliche Fachbeitrag mit zahlreichen Detailinformationen ist im folgenden Sammelband enthalten:

Frank Roselieb (Hrsg.),
Business Continuity Management in der Praxis:
Mit Krisen professionell umgehen -
erfolgreiche Konzepte und Fallbeispiele,
Erich Schmidt Verlag, Berlin, 2022,
ISBN 978-3-503-20960-6, 266 Seiten, EUR 54,95
(eBook: ISBN 978-3-503-20961-3, EUR 50,40)

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Erstveröffentlichung im Krisennavigator (ISSN 1619-2389):
25. Jahrgang (2022), Ausgabe 5 (Mai)


Vervielfältigung und Verbreitung - auch auszugsweise - nur mit ausdrücklicher
schriftlicher Genehmigung des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, Kiel.
© Krisennavigator 1998-2022. Alle Rechte vorbehalten. ISSN 1619-2389.
Internet:
www.krisennavigator.de | E-Mail: poststelle@ifk-kiel.de

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        Krisenkompetenz als langfristiger Erfolgsfaktor.

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Robustheit und Resilienz von
Staaten und Unternehmen

von Prof. Dr. Werner Gleißner

Kurzfassung

Die Zukunft lässt sich nicht sicher vorhersehen. Dadurch sind Risiken für Staaten, Unternehmen und alle Menschen unvermeidlich. Weil der Eintritt von Risiken auch zu schweren Krisen führen kann, kommt dem strategischen Umgang mit Unsicherheit sowie der Entwicklung von Fähigkeiten zur Risikofrüherkennung und zur adäquaten Berücksichtigung von Risiken bei Entscheidungen eine zentrale Bedeutung zu. Eine Orientierung für eine derartige strategische Aufstellung bietet das Konzept der Robustheit.

Einigen gravierenden Risiken (z. B. Pandemie, Blackout, politische Krisen) kann nur auf staatlicher Ebene wirksam begegnet werden. Daher ist die adäquate Bewältigung derartiger Risiken, denen die Einwohner und die im Staat ansässigen Unternehmen ausgesetzt sind, zentrale Aufgabe eines Staates. Daraus ergibt sich auch, dass der Risikoumfang der Unternehmen von der Fähigkeit des Staates zum Umgang mit solchen gravierenden Risiken abhängig ist.

Unternehmen müssen aber auch selbst aktiv werden, wenn sie ihren langfristigen Erfolg sichern wollen. Dies erfordert ein strategisches Management unter Beachtung der Unsicherheit, die sich aus Chancen und Gefahren der zukünftigen Entwicklung ergibt. Hierfür bietet sich das Konzept des robusten Unternehmens als Leitlinie an. Ein leistungsfähiges Risikofrüherkennungssystem hilft dabei, strategische Risiken frühzeitig zu erkennen. Bei allen unternehmerischen Entscheidungen sollten stets die mit diesen verbundenen Risiken berücksichtigt werden.

Die gesetzlichen Mindestanforderungen des Risikomanagements wurden durch das am 01. Januar 2021 in Kraft getretene Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen (StaRUG) verschärft. Dadurch sind die Geschäftsführer mittelständischer GmbHs nun auch gesetzlich zur Implementierung eines Krisen- und Risikofrüherkennungssystems verpflichtet, welches mögliche bestandsgefährdende Entwicklungen erkennen kann.

Über den Autor

Prof. Dr. Werner Gleißner ist Vorstand der FutureValue Group AG in Leinfelden-Echterdingen und Honorarprofessor an der Technischen Universität Dresden (Betriebswirtschaft, insbesondere Risikomanagement).

Langfassung

Der ausführliche Fachbeitrag mit zahlreichen Detailinformationen ist im folgenden Sammelband enthalten:

Frank Roselieb (Hrsg.),
Business Continuity Management in der Praxis:
Mit Krisen professionell umgehen -
erfolgreiche Konzepte und Fallbeispiele,
Erich Schmidt Verlag, Berlin, 2022,
ISBN 978-3-503-20960-6, 266 Seiten, EUR 54,95
(eBook: ISBN 978-3-503-20961-3, EUR 50,40)

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25. Jahrgang (2022), Ausgabe 5 (Mai)

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Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 29. September 2022

       

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